LWL-Museum bietet Führung zur Industrialisierung Hordels an

Auf die Spuren der Industrialisierung des Bochumer Stadtteils Hordels führt der Rundgang "Kohle, Koks, Konsumanstalt" am Samstag (17.6.). Foto: LWL/Appelhans

Bochum (pm/aw). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet in und rund um das LWL-Museum Zeche Hannoverin Bochum am kommenden Wochenende mehrere Führungen an.

Bei der Geschichtstour „Kohle, Koks, Konsumanstalt“ am Samstag (17.6.) um 15 Uhr geht es um die Fragen: Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches Land erstreckte? Woher kommt der Begriff Malakowturm? Wie entstanden die großen Werksiedlungen um die Zechengelände in Bochum? Die Führung auf den Spuren der Industrialisierung Hordels startet auf dem Zechenvorplatz und dauert rund 90 Minuten. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro.

Am Sonntag (18.6.) finden um 12 und 15 Uhr kostenfreie Erlebnisführungen mit Vorführung der historischen Dampffördermaschine statt.

Das Museum und die Sonderausstellung „Gut gebaut. Ziegelarchitektur im Ruhrgebiet“ sind Mittwoch bis Samstag von 14 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Im Kinderbergwerk „Zeche Knirps“ können Jungen und Mädchen am Samstag zwischen 14 und 18 Uhr und Sonntag zwischen 11 und 18 Uhr selbst zu Bergleuten werden und den Betriebsablauf einer Zeche unter- und über Tage spielerisch kennenlernen.