Baukultur-Fotografiepreis 2014 gestartet

Foto: Sven Richter/pixelio.de
Foto: Sven Richter/pixelio.de

Mit dem Fotografiepreis „Baukultur im Bild. Räume + Menschen“ zeichnet die Bundesstiftung Baukultur und ihr Förderverein Bundesstiftung Baukultur e.V. herausragende Aufnahmen von wirkungsvollen und auch alltäglichen Räumen in Nutzung aus. Gebäude, Stadträume, Plätze oder Landschaften, im Kleinen wie im Großen, Straßen und Brücken, Baustellen, Innenräume oder auch Denkmäler mit ihren Bewohnern und Nutzern. Baukultur betrifft alle, jeden Tag und in praktisch jeder Lebenssituation. Täglich planen und bauen Architekten, Ingenieure, Stadt-, Regional- und Landschaftsplaner, Denkmalpfleger und viele andere Spezialisten Orte, an denen wir uns gern aufhalten und mit denen wir uns identifizieren. Dennoch zeigen Fotografien unsere gebaute Umwelt häufig ohne Menschen. Daher sucht die Stiftung reflektierte und stimmungsvolle, auch experimentelle Fotos, die unsere gestaltete Umwelt mit ihren Bewohnern und Nutzern zeigen – beim Wohnen, Arbeiten, Lernen sowie in der Freizeit.

Banner_rot_208pxDie Jury kann bis zu drei Wettbewerbsbeiträge mit Anerkennungen auszeichnen. Die Preise und Anerkennungen werden mit Urkunden gewürdigt, publiziert und ausgestellt. Die feierliche Preisverleihung mit öffentlicher Bekanntgabe der Preisträger findet im Rahmen des Konvents der Baukultur am 16. November 2014 in Potsdam statt. Alle ausgezeichneten Arbeiten sowie weitere, von der Jury zu diesem Zweck ausgewählte Arbeiten, werden in einer nachfolgenden Ausstellung gezeigt. Der erste Preis ist mit einer Gewinnsumme von 3.000 Euro dotiert, für den Zweiten gibt es 1.000 Euro und für den dritten Platz 500 Euro. Zusätzlich gibt es einen mit 500 Euro dotierten Publikumspreis.

Alle Wettbewerbsentscheidungen außer der Entscheidung über den Publikumspreis werden von einer unabhängigen Fachjury getroffen. Die Jury ist interdisziplinär mit acht renommierten Vertretern aus den Bereichen Planung, Fotografie und Medien besetzt. Zur Jury gehören Iwan Baan, Fotograf ( Amsterdam), Nils Ballhausen, Redakteur Bauwelt (Berlin), Wilfried Dechau, Fotograf und Vorstand architekturbild e.V. (Stuttgart), Dr. h.c. Kristin Feireiss, Gründerin Aedes (Berlin), Meike Hansen, Fotografin Archimage Architectural Photography (Hamburg), Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur (Potsdam), Ingo Pott, Architekt und Gründer C|O Berlin (Berlin), Prof. Dr.-Ing. Karsten Tichelmann, Technische Universität Darmstadt, Fachbereich Architektur, TSB-Ingenieurgesellschaft mbH (Darmstadt) und Norbert Waning, BFF Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. (Stuttgart).

Die Jury tagt am 17. und 18. Oktober 2014. Jurymitglieder können bei Verhinderung kurzfristig durch andere geeignete Personen ersetzt werden. Der Publikumspreis wird im Onlineverfahren ermittelt. Die Preisträger und weiteren Platzierten werden direkt nach der Jurysitzung über die Entscheidung der Jury sowie Ort und Termin der Preisverleihung schriftlich informiert. Die Entscheidungen der Jury und die Online-Publikums entscheidung sind bindend. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnehmer aus aller Welt sind berechtigt, ein Motiv oder eine Serie mit drei Motiven einzureichen. Kriterium ist, dass die Fotos im Zeitraum 2011 bis 2014 in Deutschland aufgenommen wurden und Gebäude, Räume, Straßen, Brücken, Plätze oder Landschaften mit ihren Bewohnern und Nutzern zeigen. Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Das Wettbewerbsverfahren ist anonym.

Weitere Informationen zum Fotografiepreis finden sich unter www.bundesstiftung-baukultur.de

Foto Gasometer Leipzig : Sven Richter/pixelio.de